Was kommt in die Tüte?

Es ist ein Tag der großen Gefühle und ein emotionaler Höhepunkt im Familienleben: der erste Schultag. ABC-Schützen fiebern ihm entgegen, um endlich rechnen, lesen und schreiben zu lernen. Eltern blicken mit Freude, Neugierde, aber häufig auch mit einer gewissen Anspannung auf das Ereignis. Sie müssen wieder ein Stück „loslassen“ und selbst eine neue Rolle erlernen: Grundschuleltern! Doch eins bleibt seit 1810 für jede Schülergeneration gleich: Highlight des ersten Schultages ist und bleibt die Schultüte.


Doch was gehört rein? Pädagogisch wertvolle Geschenke oder jede Menge Süßigkeiten, mit denen der Start in den Ernst des Lebens ein wenig versüßt wird? Bücher oder doch lieber die neuesten Trendartikel? Kinder- und Jugendärzte warnen davor, die Schultüte komplett mit Schokolade und Bonbons zu füllen. Doch etwas Süßes sollte an diesem besonderen Tag dennoch nicht fehlen. Viele Eltern entscheiden sich deshalb für eine gesunde Mischung aus praktischen Geschenken und kleinen Belohnungen.

Beliebt sind, das zeigte eine 2010 veröffentlichte Studie des Marktforschungsinstituts Forsa, Schulutensilien und Bücher. Erst dann folgen Süßigkeiten, Lernspielzeug, Sportartikel und Geld. Unter den Top 20 der beliebtesten Geschenke taucht gleich fünfmal Spielzeug auf. Kuscheltiere, Spielautos und Bauspielzeug zählen ebenso dazu wie das erwähnte Lernspielzeug. Das zeigt: Erstklässler freuen sich zwar auf ihre neue Rolle als „Große“, sind aber immer noch mit einem Bein die Kindergartenkinder, die gerne spielen. Sie schätzen die große Pause ebenso wie Mathe, Deutsch oder Kunst, weil sie aktiv sein wollen. Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule verlangt also von ihnen eine große Anpassungsleistung an die Anforderungen des Schullebens.

Patentrezepte, was in eine Schultüte alles gehört, gibt es also nicht. Die Schultüte markiert wie kein anderes Symbol den Übergang von „Nicht mehr“ zu „Noch nicht“. Neben Klassikern wie Füller, Malstifte und Bücher für Anfänger sollten deshalb auch ruhig Spielsachen und kleine Überraschungen die Schultüte füllen. Dabei ist nicht die Menge, die Größe oder der Preis entscheidend. Spielsachen zur Einschulung gibt es inzwischen in Hülle und Fülle. Wer also auch Spielzeug schenkt, kann sich sicher sein: Er trifft das ursprüngliche Bedürfnis von Kindern.

 

Tipps:

  • Basteln Sie mit Ihrem Kind „seine Schultüte“. Das macht sie erstens persönlicher und zweitens den ABS-Schützen umso stolzer! Rohlinge und Zubehör (Bastelkrepp, Filz, Sticker, Bastelbücher) gibt es in jedem guten Spielwarengeschäft.
  • Weniger ist mehr! Entscheiden Sie sich für ausgesuchte Süßigkeiten – am besten . die Lieblingssüßigkeiten Ihres Kindes.
  • „Praktische Geschenke“ gehören einfach dazu (Stifte, Radiergummi, Federmäppchen, Anspitzer, Trinkflasche). Viele Utensilien gibt es auch in Trendausführungen.
  • Eine Armbanduhr ist immer eine Wucht!
  • Gutes Spielzeug und Kreativmaterial für die Schultüte muss nicht teuer sein.
  • Es muss nicht immer Geld sein. Ein Gutschein für eine gemeinsame Unternehmung ist viel persönlicher!
  • Verwöhnen Sie Ihr Kind nicht zu sehr. Auch wenn einige Schulen bereits voraussetzen, dass ein PC vorhanden ist, ein eigener muss es nicht gleich sein!

Viele große Spielzeugmarken bieten eine Auswahl:

Playmobil: die "Figures" zum Zusammenbauen, Sammeln und Mixen
Lego: Mini-Figuren zum Sammeln
Teddy Herrmann: kuschelweiche Meerschweinchen
Lyra: Stifte mit Lillifee und Capt'n Sharky
Depeche: TopModel (trendige Malbücher, Stifte, Tintenroller für Mädchen)

Viele große Spielzeugmarken bieten eine Auswahl:

Playmobil: die "Figures" zum Zusammenbauen, Sammeln und Mixen
Lego: Mini-Figuren zum Sammeln
Teddy Herrmann: kuschelweiche Meerschweinchen
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Depeche: TopModel (trendige Malbücher, Stifte, Tintenroller für Mädchen)